Sonder-AfA nach § 7b EStG mit QNG
Für neue Mietwohnungen mit QNG-Siegel gibt es vier Jahre lang zusätzlich 5 % Abschreibung. Wir erklären die Voraussetzungen – und sorgen als QNG-Auditor dafür, dass Ihr Gebäude sie erfüllt.
Für neue Mietwohnungen mit QNG-Siegel gibt es vier Jahre lang zusätzlich 5 % Abschreibung. Wir erklären die Voraussetzungen – und sorgen als QNG-Auditor dafür, dass Ihr Gebäude sie erfüllt.
Was ist die Sonder-AfA nach § 7b EStG?
Mit der Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau fördert der Gesetzgeber den Bau neuer, klimafreundlicher Mietwohnungen. Zusätzlich zur regulären Abschreibung können Sie im Jahr der Fertigstellung und in den drei Folgejahren jeweils bis zu 5 % Sonder-AfA geltend machen – insgesamt bis zu 20 %.
Die zentrale technische Voraussetzung: Die Wohnung muss in einem Gebäude liegen, das die Kriterien eines Effizienzhauses 40 mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude erfüllt. Ohne QNG-Siegel gibt es keine Sonder-AfA.
Hier kommen wir ins Spiel: Als QNG-Auditor begleiten wir Ihr Gebäude zur Zertifizierung. Die steuerliche Gestaltung klären Sie mit Ihrem Steuerberater.

Erstanfrage stellen
QNG-PLUS reicht für die Sonder-AfA
Das Gesetz verlangt das QNG-Siegel, aber keine bestimmte Stufe:
QNG-PLUS:
Erfüllt die Voraussetzung vollständig und ist für die meisten Investoren die wirtschaftlichste Wahl.
QNG-PREMIUM:
Erfüllt die Voraussetzung ebenfalls, bringt steuerlich aber keinen zusätzlichen Vorteil.

Die Voraussetzungen der Sonder-AfA im Überblick
Checkliste für Ihr Mietwohnungsprojekt
Zeitraum: Bauantrag oder Bauanzeige zwischen dem 01.01.2023 und dem 30.09.2029.
Gebäudestandard: Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel.
Baukostenobergrenze: Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten höchstens 5.200 € je m² Wohnfläche.
Bemessungsgrundlage: maximal 4.000 € je m² Wohnfläche.
Vermietung: mindestens zehn Jahre zu Wohnzwecken.
Kombination: Mit der degressiven AfA nach § 7 Abs. 5a EStG (5 % vom Restwert, Baubeginn 01.10.2023 bis 30.09.2029) kombinierbar.
Alle angaben ohne Gewähr / Stand 07/2026
Warum ein Architekt als QNG-Auditor Ihre Sonder-AfA sichert
Die Baukostenobergrenze wird in der Planung entschieden.
Die Sonder-AfA scheitert oft nicht am Siegel, sondern an den Kosten: Wer die 5.200 €/m² überschreitet, verliert den Steuervorteil komplett. Als Architekt behalte ich deshalb beides im Blick – die QNG-Anforderungen und die Baukosten. Ich zeige früh, wo gespart werden kann, ohne das Siegel zu gefährden.


In vier Schritten zur Sonder-AfA-fähigen Immobilie
Projektcheck
Wir prüfen Zeitplan, Standard und Kostenrahmen Ihres Mietwohnungsprojekts.
Pre-Assessment
Die QNG-Anforderungen werden festgelegt und mit der Kostenplanung abgeglichen.
Audit in Planung & Bau
Laufende Prüfung der Nachweise und Dokumentation für die Hausakte.
QNG-Zertifikat
Das Siegel dient als Nachweis gegenüber Finanzamt und KfW.
FAQ: Sonder-AfA nach § 7b EStG
Wie hoch ist die Sonder-AfA nach § 7b EStG?
Bis zu 5 % pro Jahr im Jahr der Fertigstellung und in den drei Folgejahren – insgesamt bis zu 20 % zusätzlich zur regulären Abschreibung.
Brauche ich für die Sonder-AfA zwingend das QNG-Siegel?
Ja. Für Bauanträge ab 2023 muss das Gebäude die Kriterien eines Effizienzhauses 40 mit QNG-Siegel erfüllen.
Was zählt zur Baukostenobergrenze?
Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Wohnung, jedoch nicht das Grundstück. Die genaue Abgrenzung sollten Sie mit Ihrem Steuerberater klären.
Was passiert bei einem Verkauf innerhalb von zehn Jahren?
Endet die Vermietung zu Wohnzwecken vorzeitig oder wird die Wohnung steuerfrei veräußert, kann die Sonder-AfA rückgängig gemacht werden.
Kann ich Sonder-AfA und KfW-Kredit kombinieren?
Ja. Mit einem Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel profitieren Sie sowohl vom erhöhten Förderkredit als auch vom Steuervorteil.
Beraten Sie auch steuerlich?
Nein. Wir sind Architekten und QNG-Auditoren. Die steuerliche Bewertung Ihres Projekts übernimmt Ihr Steuerberater – wir liefern die technischen Nachweise.
Einsatzgebiete & Leistungen rund um das QNG-Audit
Von Borken aus begleiten wir Bauvorhaben im Münsterland, am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet – dank digitalem Workflow auch überregional.





